Potsdam-Hauptbahnhof
© Cornell Paasche
Kleiner Ravensberg
© Cornell Paasche
Weg an der Nuthe
© Cornell Paasche
Aradosee
© Cornell Paasche
Hinweistafel
© Cornell Paasche
Kleiner Ravensberg
© Cornell Paasche
Mural im Schlaatz
© Heiner Majewski
Pause im Schlaatz
© Cornell Paasche
Nuthe
© Cornell Paasche
Die RainbowHikers waren wandern:
Brandenburg (P) – Rundtour – Von Potsdam-Hauptbahnhof durch den Erholungswald Ravensberge über Rehbrücke und entlang der Nuthe
Die Tour war am 1. Februar 2026
Wanderleiter: Cornell Paasche

Der Link zur Tour bei Komoot.

Wanderstrecke: etwa 13,6 Kilometer

Die GPX-Datei herunterladen.

Teilnehmer inkl. WL: 11 und Hund Yeti

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Heute fand eine weitere RainbowHikers-Gruppenwanderung auf dem Stadtgebiet der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam statt.

Wir starten gegen 10:00 Uhr am Wasserturm neben dem Eingang zum Potsdamer Hauptbahnhof an der Friedrich-Engels-Straße. Auf der Albert-Einstein-Straße begeben wir uns hinauf zum Telegrafenberg. Kurz vor Am Havelblick bekomme ich einen Anruf von einer zu spät eingetroffenen Wanderfreundin, der ich erkläre, wo wir auf sie warten. Um sicher zu gehen, begebe ich mich wieder nach unten und entdecke, dass sie in die falsche Richtung läuft. Nachdem sie mich entdeckt hat, stoßen wir wieder zur Gruppe.

Zwischen dem Neuen Friedhof Potsdam auf der einen und dem Geoforschungszentrum auf der anderen Seite begeben wir uns ab dem Ende des Friedhofes auf dem Langenwischer Weg in die Potsdamer Heide und den Erholungswald Ravensberge. Wir folgen dem Weg bis zum Teufelsseer Weg und diesem dann bis zum Ravensbergweg. Hier erfolgt nun der letzte Anstieg auf den Gipfel des Kleinen Ravensberges. Hierbei kommen wir am 36 Meter hohen Feuerwachturm vorbei. Hier auf dem Gipfel machen wir unsere Gruppenfotos.

>>>Der Kleine Ravensberg ist mit 114,2 Meter ü. NHN die höchste Erhebung im Potsdamer Stadtgebiet. Zum Vergleich ist der Große Ravensberg nur 108 Meter hoch. Er gehört zum Saarmunder Endmoränenbogen, einer Eisrandlage während der Weichsel-Eiszeit. Die Aussicht vom Kleinen Ravensberg ist relativ bescheiden. Über den Berg führt der Fernwanderweg E10. Auf einem nicht zugänglichen Teil des Kleinen Ravensberges steht die Ruine des turmartigen „Mirenhauses Süd“ des GeoForschungsZentrum Potsdam.<<<

>>>Eine Mire (vgl. lateinisch mirus bzw. (fem.) mira „auffallend“) ist ein System von zwei oder mehr Zielmarken, mit denen eine genaue Bezugsrichtung, z. B. die Nord-Süd-Richtung, für astronomische Geräte oder Navigationsinstrumente definiert wird.
Die Bezeichnung stammt aus der klassischen Astrometrie, die auf früheren Sternwarten präzise Meridianmarken benötigte, um die Instrumentenachsen in die Meridian- oder Ost-West-Richtung einzurichten. Verwendet werden solche Marken, die je nach Zweck zwischen drei Meter und etwa 100 Meter vom Messpunkt entfernt angebracht werden, auch heute für fix aufgestellte Meridian- und Passageninstrumente, als Bezugsystem für Vermessungspfeiler erster Ordnung oder zur Einrichtung von Kreiselinstrumenten in der Navigation.<<<

Wir setzen unseren Weg fort und tasten uns mit kleinen Schritten abwärts zum Wildackergestell hin. Diesem folgen wir ein Stück, bis wir nach rechts in den Teufelsseeweg und wenig später nach links in den Caputher Heuweg einbiegen. Kurz vor den Wohnblöcken der Potsdamer Waldstadt gelangen wir über ein kleines Stück auf dem Messgestell auf einen schmalen Pfad, der uns zur Tram-Wendeschleife an der Haltestelle Potsdam-Rehbrücke und um diese herum führt. Wir überqueren die Heinrich-Mann-Allee und folgen dem namenlosen Weg entlang der Bahntrasse bis an die Nuthe heran.

>>>Die Nuthe ist ein linker Nebenfluss der Havel und wurde 1228 als „super aquam nute“ erstmals schriftlich erwähnt.
Der Name „Nuthe“ könnte germanischen Ursprungs sein und so viel bedeuten wie „Graben, Rinne“ oder „Tal“. Ihre Quelle befindet sich im Fläming im Bundesland Brandenburg in der Gemeinde Niedergörsdorf, westlich des Ortsteils Dennewitz.
Nach ungefähr 66,5 Kilometern Fließstrecke und nachdem die Nuthe rund 51 Meter Höhenunterschied überwunden hat, mündet sie in die Havel.
Theodor Fontane spottete über die Nuthe und die noch kleinere Schwester Nieplitz: „... verglichen mit diesen Strömen wirke die Havel, als zöge die Wolga an einem vorbei“.<<<

Unser weiterer Weg führt nun entlang der Nuthe bis in die Teltower Vorstadt an der Friedrich-Engels-Straße. Dabei passieren wir Häuser mit Wandbildern, das Schlaatz-Wäldchen, den Aradosee, die Medienanstalt „Märkische Allgemeine“ und an der Straße dann die MAZ-Pyramide. In Höhe des Schlaatz-Wäldchens sahen wir eine Entenwanderung von der Nuthe ins Wäldchen. Unterwegs legten wir noch eine kurze Pause ein.

>>>Der Aradosee ist mit einem Damm von der Nuthe getrennt. An einer Stelle besteht ein Durchstich mit einem Rohr; die einzige Verbindung zwischen den beiden Gewässern. Der See wurde etwa 1750 angelegt als die Nuthe in Potsdam begradigt wurde. Der Erdaushub wurde für die Begradigung verwendet.
Den Namen hat der See von einem ehemals angrenzenden Zweigwerk des Rüstungsbetriebs Arado-Werke, welcher zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges rund 15.000 Zwangsarbeiter „beschäftigte“ und im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Heute sitzt an dieser Stelle die Märkische Allgemeine.<<<

Auf der Friedrich-Engels-Straße überqueren wir die Nuthe und begeben uns zum Brücken-Übergang entlang der Nuthestraße zur parallel verlaufenden Friedrich-List-Straße. Hier begeben wir uns in entgegengesetzte Richtung und überqueren erneut die Nuthe. Vom Humboldtring gelangen wir in den Nuthepark und zur Nuthebrücke. Von hier sehen wir die Mündung in die Havel. Nach einem Stück entlang der Havel verlassen wir den Nuthepark zur Babelsberger Straße und erreichen hier unser Ziel am Potsdamer Hauptbahnhof.

Zu neunt kehren wir in den Bahnhofspassagen noch in das Restaurant „Pomodori Potsdam“ ein.

Trotz der Minusgrade und der gefühlten Temperatur im zweistelligen Minusbereich und den teils glatten Wegen kamen alle Teilnehmer unverletzt ins Ziel. Es gab keine Stürze. Auch die gute Laune ließ sich niemand verderben.

Alle Informationen zu den Highlights an der Strecke stammen aus der Quelle: de.wikipedia.org

Hier die Aufzeichnung der Vorwanderung:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2766807469

Hier die Aufzeichnungen von Teilnehmern:
Heiner: https://www.komoot.com/de-de/tour/2770980734
Andreas: https://www.komoot.com/de-de/tour/2770868777
Achim: https://www.komoot.com/de-de/tour/2770300991
Michael: https://www.komoot.com/de-de/tour/2770503233
Tschaika: https://www.komoot.com/de-de/tour/2771180930